Sommerfest im HAUS SCHLESIEN

Für Sonn­tag, den 18. August 2019, hatte das HAUS SCHLESIEN wie­der zu sei­nem jähr­li­chen Som­mer­fest ein­ge­la­den. Wohl wegen der schwe­ren Wol­ken am Him­mel, die nur hin und wie­der der Sonne die Mög­lich­keit gaben, wirk­lich hell zu schei­nen, kamen die Gäste zunächst etwas zöger­lich. Aber sie kamen dann doch reich­lich nicht nur aus der nähe­ren Umge­bung, son­dern auch z.B. aus Köln, aus Neuss und sogar aus Müns­ter. Bald nach­dem das Blas­or­ches­ter des Musik­ver­eins Bad Hön­nin­gen begon­nen hatte, den gemüt­li­chen Innen­hof des HAUSES SCHLESIEN mit sei­ner Musik zu fül­len, waren auch die Tische unter den hohen Bäu­men besetzt. Selbst­ver­ständ­lich waren auch wie­der einige Damen der Frau­en­gruppe der Kreis­gruppe Bonn der Lands­mann­schaft Schle­sien mit ihrer Vor­sit­zen­den Rose-Maria Pro­ske gekom­men (s. Foto). Die Besu­cher genos­sen Kaf­fee und Kuchen, vor allem Mohn­streu­sel, oder aber auch Bier mit Brat­wurst, Flamm­ku­chen, Erb­sen­suppe oder ande­ren Spe­zia­li­tä­ten. Dazwi­schen  besuch­ten sie die ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen zur schle­si­schen Geschichte oder stö­ber­ten in anti­qua­ri­schen Bücher­schät­zen über Schle­sien. Keramik-Liebhaber schau­ten und hör­ten mit gro­ßem Inter­esse den Vor­füh­run­gen und Erläu­te­run­gen von Bolko Pelt­ner zu, des­sen Eltern bereits Töp­fer waren und nach der Ver­trei­bung aus Schle­sien in Höhr-Grenzhausen neu ange­fan­gen hat­ten. Bolko Pelt­ner zeigte sein schwie­ri­ges Hand­werk an der Töp­fer­scheibe und erläu­terte z.B., was allein alles zu beach­ten ist, bis ein Hen­kel fest halt­bar an einem Krug befes­tigt ist oder wie das für Kera­mik aus Bunz­lau typi­sche „Pfau­en­auge“ mit einem Schwamms­tem­pel auf­ge­bracht wird.

Am frü­hen Nach­mit­tag zeig­ten die “Brü­cken­ber­ger Trach­ten­gruppe“ aus Bonn und die Volks­tanz­gruppe „Der Fröh­li­che Kreis“ aus Bergisch-Gladbach auf der Bühne lang­sa­mere und ebenso schwung­volle Volks­tänze. Die far­ben­fro­hen Trach­ten und die Freude der bei­den Tanz­grup­pen gefiel den Besu­chern; einige von ihnen wur­den auf die Bühne ein­ge­la­den und tanz­ten gerne im Kreise der bun­ten Trach­ten mit. Danach unter­hielt das Gesangs­duo „Aneta und Nor­bert“ aus der Nähe von Oppeln die Gäste mit bekann­ten und belieb­ten Schla­gern von frü­her wie z.B. „Die kleine Kneipe“ von Peter Alex­an­der. Aber auch das Schle­si­er­lied „Kehr ich einst zur Hei­mat wie­der“ fehlte nicht. Im Park ver­gnüg­ten sich Kin­der beim Pony­rei­ten… Es war „viel los“.

Erst als „Aneta und Nor­bert“ bereits die Bühne ver­las­sen hat­ten, goss ein hef­ti­ger Regen vom Him­mel. Da hatte sich das Fest aber sowieso all­mäh­lich dem Ende genä­hert. Es war ein zwar wenig son­ni­ges, aber den­noch schö­nes, gelun­ge­nes Som­mer­fest. (Text und Fotos: Dr. Ingolf Au)

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