Tag der Heimat 2015 in Bonn

Am 19.09.2015 um 16 Uhr fin­det in der Namen Jesus Kir­che in der Bonn­gasse in Bonn der tra­di­tio­nelle Öku­me­ni­sche Got­tes­dienst mit drei Bischö­fen zum Geden­ken an den 100. Geburts­tag von Her­bert Hupka statt. Der frü­here Bischof von Oppeln (Ober­schle­sien) — Part­ner­stadt von Bonn,  Erz­bi­schof Alfons Nossol wird eigens dafür anrei­sen. Für die ev. Kir­che ist dabei der Alt­bi­schof der schle­si­schen Ober­lau­sitz, Klaus Wol­len­we­ber sowie für die alt­ka­tho­li­sche Kir­che Michael Schenk aus Bonn.
Die mui­ka­li­sche Lei­tung über­nimmt wie in den Vor­jah­ren Tho­mas Bonni mit Mit­glie­dern des Col­le­gium Musi­cum aus Köln. Es wer­den Bach­kan­ta­ten aufgeführt.
Von der Bun­des­re­gie­rung wird der Beauf­tragte der Bun­des­re­gie­rung für Ver­trie­bene, Aus­sied­lier und deut­sche Min­der­hei­ten, Hart­mut Koschyk, MdB teil­neh­men. Im Anschluß gibt es in der Namen-Jesus-Kirche einen klei­nen Empfang.
Her­bert Hupka war Mit­be­grün­der der Lands­mann­schaft Schle­sien und lang­jäh­ri­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter — zunächst für die SPD und spä­ter für die CDU.
Am Sonn­tag, den 20.09. fin­det der tra­di­tio­nelle Ost­deut­sche Markt­tag auf dem Bon­ner Müns­ter­platz statt. Zur Eröff­nung um 11 Uhr wird neben dem Bun­des­be­auf­trag­ten Koschyk auch der frisch gewählte desi­gnierte Bon­ner Ober­bür­ger­meis­ter Ashok-Alexander Sridha­ran spre­chen. Der BdV-Kreisvorsitzende in Bonn Ste­phan Rau­hut, der gleich­zei­tig Bun­des­vor­sit­zen­der der Lands­mann­schaft Schle­sien ist, gra­tu­lierte Herrn Sridha­ran zu sei­ner Wahl in einem Glück­wunsch­schrei­ben und freut sich auf die neue, engere Zusam­men­ar­beit zwi­schen den im BdV ver­ei­nig­ten Lands­mann­schaf­ten in Bonn und der Stadt­spitze. Seit 21 Jah­ren hat kein Ober­bür­ger­meis­ter mehr auf dem Ost­deut­schen Markt­tag gespro­chen oder die Schirm­herr­schaft über­nom­men, wie das zuvor stets für alle Ober­bür­ger­meis­ter selbst­ver­ständ­lich war. Sridha­ran hatte bereits in sei­ner Vor­stel­lungs­rede zu Beginn sei­ner Kan­di­da­tur einen beson­de­ren Augen­merk auf des Erbe und die viel­fäl­ti­gen Kon­takte der Ver­trie­be­nen und Aus­sied­ler in die Hei­mat­ge­biete gelegt. Rau­hut unter­strich, daß in die­sen Kon­tak­ten noch ein wert­vol­ler Schatz ver­bor­gen ist, den es für Poli­tik, Wirt­schaft, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und Gesell­schaft zu heben gilt.
Bro­schüre zum Tag der Hei­mat in Bonn

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