Lichtbildvortrag „Impressionen aus Niederschlesien“

Das Wet­ter war aus­ge­spro­chen schlecht, trotz­dem tra­fen sich am 22. Januar 2012 mehr als 60 Per­so­nen zum Licht­bild­vor­trag von Dr. Man­fred Gött­li­cher über das heu­tige Niederschlesien.

Das hat sich gelohnt. Mit kur­zen Kom­men­ta­ren und vie­len schö­nen Fotos führte uns Dr. Gött­li­cher durch die­ses herr­li­che Land. Wir sahen schön reno­vierte Städte, Bur­gen und Kir­chen, aber auch Fotos aus deut­schen Zei­ten, beson­ders inter­es­sante Luft­auf­nah­men von Bres­lau zwi­schen den Krie­gen. Es ist schön zu sehen, daß die Polen in unse­rer Hei­mat an vie­len Orten die alten Orts­bil­der wie­der­er­ste­hen las­sen und auch die deut­schen Spu­ren nicht mehr aus­ra­diert wer­den. Meist sind die frisch reno­vier­ten Orte heute bun­ter als vor dem Krieg. — Wir sahen aber auch ver­fal­lende Gebäude und Grün­land, wo frü­her Häu­ser standen.

Dr. Gött­li­cher führte uns von Gör­litz über Sagan, Glo­gau, Frau­stadt, Tra­chen­berg, Militsch nach Bres­lau und wei­ter über Schweidnitz in das Glat­zer Land. Danach bereis­ten wir noch das Hirsch­ber­ger Tal mit den wie­der schön her­ge­rich­te­ten Schlös­sern und ver­ab­schie­de­ten uns schließ­lich von der Schnee­koppe aus von der Heimat.

Der Vor­trag dau­erte mehr als zwei Stun­den. Er war so inter­es­sant, daß wir gar nicht  merk­ten, wie schnell die Zeit ver­ging. — Mit Sehn­sucht im Her­zen aber auch Trauer über das schöne, ver­lo­rene Land ging ich sicher­lich nicht allein nach Hause.

Irene Otte    

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